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Bevor die
Bodenplatte und deren Gründung geplant werden, steht die Analyse
des Baugrundes an, denn die bauliche Ausführung richtet sich nach
der Beschaffenheit des Bodens. Außerdem muss auch eventuell
auftretendes Grundwasser berücksichtigt werden.
Die Erstellung einer Bodenplatte vollzieht sich in mehreren
Bauschritten. Zunächst mit dem Aushub und dem Herstellen einer
Kiesschicht. In das grobe Sandbett der ausgehobenen Baugrube
werden die Grundleitungsrohre für Abwasser verlegt. Eine
Kiesschicht verhindert dass aufsteigendes Wasser in das Bauwerk
eindringt.
Eine Sauberkeitsschicht aus Magerbeton sorgt dafür, dass die
Bewehrung der Fundamente und Gründungsplatten nicht ins Erdreich
abrutschen kann. Auf den Magerbeton wird eine Feuchtigkeitssperre
aus reißfesten Folien oder Bitumenpappen eingezogen.
Die Bewehrung besteht in der Regel aus Stahlmatten, die in den
Beton eingelegt werden. Häufig wird auch bei Bodenplatten zum
Schutz vor Frost ein Ringanker eingezogen.
Ebenfalls noch vor dem Betonieren wird der Fundamenterder
eingelegt. Das ist ein geschlossener Ring aus Bandstrahl mit zwei
Anschlussfahnen: Eine dient später als Potentialausgleichsschiene,
an das andere Ende wird der Blitzableiter oder die Antenne
angeschlossen. Im nächsten Schritt werden die Leerrohre für
Trinkwasser, Gas, Strom und eventuell für Öl oder Fernwärme
eingelegt.
Nun kann das Einfüllen des Betons beginnen, danach wird der Beton
verdichtet und geglättet. Nach drei oder vier Tagen kann mit dem
Aufmauern der Wände begonnen werden |